Warum Mikroalgen
Was sind eigentlich Mikroalgen?
Mikroalgen sind winzige pflanzliche Einzeller, die in allen Gewässern schwebend vorkommen. Mit Hilfe des Sonnenlichts, aus CO2 und Nährstoffen bauen sie ihre Biomasse auf. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese. Diese Algen sind für etwa 1/3 des gesamten pflanzlichen Biomasseaufbaus der Erde verantwortlich und produzieren etwa 50% des Sauerstoffgehalts der Atmosphäre.
Mikroalgen werden in der Wissenschaft auch als Phytoplankton (phyto = Pflanze, planktos = Wanderer) bezeichnet. Bisher sind ca. 30.000 Arten bekannt.
So sehen Mikroalgen heutzutage aus
Warum beschäftigt sich E.ON mit Mikroalgen?
Mit Hilfe von Energiepflanzen (nachwachenden Rohstoffen) wie Raps oder Mais kann Biomasse erzeugt werden - so können fossile Rohstoffe eingespart werden. Dabei bieten Mikroalgen einige entscheidende Vorteile:
Mikroalgen...
- ... wachsen bis zu zehn Mal schneller als Landpflanzen, da jede einzelne Zelle zur
Photosynthese befähigt ist und somit entsprechend mehr CO2 verbraucht. - ... produzieren sehr ergiebige, hochwertige Biomasse.
- ... können auf landwirtschaftlich nicht nutzbaren Flächen - wie salzigen oder steinigen
Böden kultiviert werden, sodass sie keine Ackerfläche belegen und damit keine
Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion darstellen - ... wachsen in Salz-, Brack-, Süß- und Abwasser.
- ... können das CO2 aus Rauchgasen für ihr Wachstum nutzen, ohne die Qualität der
Biomasse zu mindern. - ... können Sonnenenergie speichern.
- ... sind eine erneuerbare Ressource.
- ... können auch auch in besonders trockenen Regionen kultiviert werden, da für die
Produktion nur wenig Wasser benötigt wird. - ... beinhalten ungefähr 25% Lipide (Fette) zur stofflichen Nutzung.
